Lehre, um zu schützen! Doch warum sollten Sie das tun?

Lehre, um zu schützen! Doch warum sollten Sie das tun?

Den meisten Datenschutzbeauftragten ist bewusst, dass sie keine Daten schützen, sondern die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen. Um den eigentlichen Schutz der Daten kümmern sich Informationssicherheitsbeauftragte oder IT-Security-Beauftragte. Und doch haben Datenschutzbeauftragte eine elementar wichtige Rolle, wenn es darum geht, personenbezogene Daten zu schützen und damit sicherzustellen, dass die Rechte und Freiheiten betroffener Personen gewahrt bleiben.

Über den Author Stefan Purder

Gelernter Groß- und Außenhandelskaufmann, der nach 16 Jahren im IT-Umfeld zum Datenschutz und zur Informationssicherheit wechselte. Seit 2008 betreut er nun als interner Datenschutzbeauftragter bis zu 17 deutsche Gesellschaften in einem produzierenden Unternehmen.

Den meisten Datenschutzbeauftragten ist bewusst, dass sie gar keine Daten schützen, sondern die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen, der so genannten betroffenen Personen. Um den eigentlichen Schutz der Daten kümmern sich Informationssicherheitsbeauftragte oder IT-Security-Beauftragte. Und doch haben Datenschutzbeauftragte eine elementar wichtige Rolle, wenn es darum geht, personenbezogene Daten zu schützen und damit sicherzustellen, dass die Rechte und Freiheiten betroffener Personen gewahrt bleiben.

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) regelt die Aufgaben der Datenschutzbeauftragten in Artikel 39. In Absatz 1 heißt es:

Den Datenschutzbeauftragten obliegen zumindest folgende Aufgaben:

  • Unterrichtung und Beratung des Verantwortlichen […] und der Beschäftigten, die Verarbeitungen durchführen, hinsichtlich ihrer Pflichten nach dieser Verordnung sowie nach sonstigen Datenschutzvorschriften der Union bzw. der Mitgliedstaaten;
  • Überwachung der Einhaltung […] der Sensibilisierung und Schulung der an den Verarbeitungsvorgängen beteiligten Mitarbeiter […]

Wenn auch aus den Formulierungen des Artikel 37 nicht eindeutig hervorgeht, ob es die Aufgabe der Datenschutzbeauftragten ist, die Sensibilisierungen durchzuführen oder die Durchführung nur zu überwachen, werden in der Praxis sicherlich viele Datenschutzbeauftragte mit den entsprechenden Schulungen betraut sein. Die bisher gelebte Praxis muss auch nicht geändert werden, hat sie sich doch bewährt. Fällt es gerade den Datenschutzbeauftragten, welchen der Schutz der Rechte und Freiheiten der betroffenen Person am Herzen liegt, viel leichter Mitarbeiter für den Datenschutz zu sensibilisieren als „Unbeteiligten“.

Sensibilisierte Mitarbeiter wiederum zeigen im Umgang mit personenbezogenen Daten ein deutlich verringertes Fehlverhalten als nicht sensibilisierte. Somit ist die Schulung der Mitarbeiter nicht nur eine lästige Pflicht, die uns die DSGVO auferlegt, sondern ein hervorragendes, präventives Instrument, um Datenschutz im Unternehmen oder der Behörde umzusetzen. Fehler, die aufgrund ordnungsgemäßer Verarbeitung gar nicht erst auftreten, erleichtern den Datenschutzbeauftragten den Alltag, bewahren den Verantwortlichen vor Bußgeldern und möglichem Reputationsverlust. Die regelmäßige Mitarbeitersensibilisierung sollte daher ein elementarer Baustein der Datenschutz-Strategie Ihres Unternehmens oder Ihrer Behörde sein.

Doch oft fehlen den Datenschutzbeauftragten die Werkzeuge, mit denen sie interessante und inhaltlich gut abgestimmte Schulungen durchführen können.

Genau hier setzt Teach-to-Protect an.

Wir bieten Ihnen eine Plattform, welche Sie bei der Schulung Ihrer Mitarbeiter unterstützt. Finden Sie Präsentationen, welche Sie entweder „out-of-the-box“ verwenden oder individuell anpassen können – ganz nach Ihren Möglichkeiten. Dabei müssen Zeitmangel oder fehlende Office-Kenntnisse kein Hindernis mehr sein eine professionelle Schulung vor- bzw. nachzubereiten und durchzuführen. Nutzen Sie Werkzeuge, welche Ihnen die „Fleißarbeiten“ wie z. B. das Erstellen von Teilnehmerlisten und Urkunden erleichtern, und neben den Präsentationen multimediale Inhalte, um Ihre Mitarbeiter fit für den Datenschutz zu machen. So macht Mitarbeitersensibilisierung nicht nur Sinn sondern auch noch Spaß.

Bildquelle: fotolia, Urheber: Urban#Photographer