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Schaffen Sie mehr als die 50 % – Präsentieren Sie ganzheitlich!

Schaffen Sie mehr als die 50 % – Präsentieren Sie ganzheitlich! Students College University Education attending lecture , workshop concept

Wussten Sie das? Im Durchschnitt behalten Teilnehmer einer Präsentation nur 10 % von dem, was sie auf einer PowerPoint-Folie lesen, 20 % von dem, was sie hören, 30 % von dem, was sie sehen,, 70 % von dem, was sie während der Präsentation selber sagen, und 90 % von dem, was sie während der Präsentation selber tun. Mit diesen Tipps erfahren Sie, wie Sie die Behaltensleistung Ihrer Zuhörer steigern können.

Über den Autor

Die Redaktion von TeachToProtect veröffentlicht für Sie Tipps und Knowhow, wie Sie Ihre Schulungen und Präsentationen besser gestalten und umsetzen können.

Wussten Sie das? Im Durchschnitt behalten Teilnehmer einer Präsentation nur 

  • 10 % von dem, was sie auf einer PowerPoint-Folie lesen, 
  • 20 % von dem, was sie während der Präsentation hören, 
  • 30 % von dem, was sie auf einer PowerPoint-Folie sehen, 
  • bereits 50 % von dem, was sie während der Präsentation hören und sehen, 
  • 70 % von dem, was sie während der Präsentation selber sagen, 
  • und 90 % von dem, was sie während der Präsentation selber tun.

Überwinden Sie also in Ihren Präsentationen die magischen 50 % und überlegen Sie, wie Sie die Behaltensleistung Ihrer Zuhörer steigern und die 70 % bis 90 % erreichen können.

Mit diesen Tipps aktivieren Sie Ihre Teilnehmer

Steigern Sie die Behaltensleistung, in dem Sie Ihre Zuhörer aktivieren. Lockern Sie mit den folgenden Elementen eine theorielastige Präsentation auf: 

  • Rätsel (als Quizshow oder individuellen Fragebogen zur Auflockerung oder Wiederholung) 
  • Paargespräche mit dem Nachbarn (zu einer konkreten Fragestellung oder zum Praxistransfer) 
  • Fantasiereisen (als emotionale Pause während eines abstrakt- theoretischen Vortrags, zum Nutzen aller Sinne) 
  • Fehler in Fachbegriffe einbauen (als verdrehte Worte, vokallos, z. B. im Ablaufplan, als Wiederholung oder Eyecatcher) 
  • Brief an sich selbst (zum Abschluss als Transfer-Sicherungsübung) 
  • Überraschungen unterm Stuhl (in Form eines Rätsels, Bonbons o.Ä.).

Visualisieren Sie Ihre Präsentationen: Nutzen Sie die „starken“ Augen Ihrer Zuhörer

Von den 100 % an Information, die beim Wahrnehmen von Situationen und Ereignissen, in unser Gehirn gelangen, sind: 

  • 83 % über die Augen, 
  • 11 % über die Ohren und 
  • 6 % über die übrigen Sinne wahr- und aufgenommen worden.

Nutzen Sie also diese enorme Kapazität der Augen und bauen Sie entsprechende Verbildlichungen ein. Verwenden Sie Ihr Präsentationsprogramm Power- Point dafür, wofür es wirklich geschaffen ist: Zum Darstellen von Gesamtzusammenhängen und von Abläufen, statt zur Wiedergabe von bunten Wortkolonnen und „tanzenden“ Aufzählungen.

Folgende Elemente lassen sich leicht einbauen: 

  • Arbeiten Sie mit Eye-Catchern: Fotos, Karikaturen, realen Gegenständen, Handpuppen oder provokanten Darstellungen. 
  • Bauen Sie, wann immer möglich, Grafiken und andere Bilder in Ihre Präsentation mit ein. 
  • Erzählen Sie Geschichten und Anekdoten, die in den Köpfen Ihrer Zuhörer Bilder entstehen lassen und eine „persönliche Betroffenheit“ herstellen. 
  • Nutzen Sie eine bildhafte Sprache. Worte wie „mir geht ein Licht auf“, „glänzende Zukunft“, „mit etwas liebäugeln“ usw. sind dabei förderlich.  Spielen Sie Songs, Geräusche oder Vogelstimmen ein.

Inszenierung: Schaffen Sie sich bei Ihrer Präsentation Ihre Bühne

Machen Sie sich im Vorfeld eines Vortrags nicht nur Gedanken darüber, was Sie sagen wollen, sondern vor allem auch über die folgenden Fragen:

  • Wo werden Sie stehen? (Frontal, in der Gruppe, sitzend, auf einem Podest usw.) 
  • Wo und wie werden Sie sich im Saal bewegen? (Laufend, in einem bestimmten Radius usw.) 
  • Wo und wie stehen Sie bei der Begrüßung?
  • Wie halten Sie den Blickkontakt zum Publikum? (Zu Einzelnen, zu allen usw.)

Nutzen Sie die Hilfsmittel zur ganzheitlichen Inszenierung. Im Einzelnen können das folgende Aspekte sein:

  • Verkleidungen – Der passende Hut zum Thema, die aussagekräftige Blume am Revers usw. 
  • Raumaufteilung – Wo steht Ihr Rednerpult, frontal oder seitlich? Wie kann Ihr Blick zwischen Notebook und Publikum wandern? 
  • Sitzordnung – U-Form, Stuhlreihen ohne Tische usw. 
  • Dekoration im Raum – Ein Motto für den Tag?
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